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Bundesnetzagentur startet erste Ausschreibung nach StromVKG und fordert 4500 MW gesicherte Leistung

28. Juli 2026

Bundesnetzagentur startet erste Ausschreibung nach StromVKG

Die Bundesnetzagentur hat die erste Auktion im Rahmen des neuen Strom‑Versorgungssicherheits‑ und Kapazitätsgesetzes gestartet. Ziel der Maßnahme ist es, die Versorgungssicherheit für längere Dunkelflauten zu stärken: Ausgeschrieben werden zunächst 4500 MW reduzierte, gesicherte Leistung.

Der erste Gebotstermin für Langzeitkapazitäten ist auf den 8. September 2026 terminiert. Die Behörde plant, die Zuschläge bis zum 3. November 2026 bekannt zu geben. Eine weitere Ausschreibungsrunde wurde bereits avisiert, um zusätzlichen Bedarf zu decken und Marktsignale für Investitionen in Kraftwerke und Speicher zu setzen.

Das Verfahren richtet sich an Betreiber, die verlässliche Leistung über längere Zeiträume bereitstellen können. Erwartet wird, dass neben konventionellen Anlagen auch flexible Speicherlösungen und andere Kapazitätsanbieter in den Wettbewerb eintreten. Das Gesetz soll helfen, die Stromversorgung nach dem Kohleausstieg stabil zu halten und Versorgungslücken in Dunkelflauten zu schließen.

Für die Marktakteure bedeuten die Termine Planungssicherheit: Unternehmen müssen technische Nachweise und Preisangebote fristgerecht einreichen. Für die Netz- und Systemplanung liefert die Ausschreibung wichtige Signale über die zu erwartenden verfügbaren Kapazitäten in den kommenden Jahren.

Die kommenden Wochen werden zeigen, wie stark das Angebot ausgebaut wird und welche Technologien sich im Wettbewerb durchsetzen. Damit beginnt in Deutschland ein zentraler Test, ob das neue Regelwerk die gewünschte Wirkung für Versorgungssicherheit und Investitionsanreize erzielt.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: energie-und-management.de
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