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Mosolf treibt Energiewende voran mit großflächiger Photovoltaik am Standort

04. Mai 2026

Mosolf setzt auf dezentrale Energieversorgung mit großer Photovoltaik-Anlage

Die Mosolf Gruppe hat am Standort Kippenheim eine Photovoltaik-Parkplatzüberdachung mit 3,3 Megawattpeak in Betrieb genommen und speist erstmals Strom direkt in das eigene System ein. Das Projekt markiert einen weiteren Schritt der Unternehmensstrategie, betriebliche Logistikprozesse enger mit erneuerbarer Energieerzeugung zu verzahnen.

Projektumfang und erwartete Wirkung

Die neue Anlage kann laut Angaben des Unternehmens jährlich bis zu 3,7 Gigawattstunden Strom erzeugen. Diese Menge entspräche rund 18 Millionen Kilometern elektrischer Fahrleistung eines durchschnittlichen E-Pkw und macht einen erheblichen Beitrag zur Vor-Ort-Versorgung des Logistikbetriebs aus. In sonnenreichen Monaten soll der Tagesbedarf vor Ort weitgehend gedeckt werden; Überschüsse werden bilanziell in den eigenen Strombilanzkreis der Gruppe übertragen und an andere deutsche Standorte verteilt.

Die Inbetriebnahme ist Teil eines größeren Vorhabens, das in Kippenheim bis Ende 2026 schrittweise erweitert werden soll. Geplant sind überdachte Flächen von insgesamt rund 109 000 Quadratmetern mit mehr als 54 000 Solarmodulen und einer Zielleistung von etwa 24 Megawattpeak. Nach Fertigstellung könnte die Überdachung zu den größten ihrer Art in Europa zählen.

Strategische Einbindung und Nachhaltigkeitswirkung

Mosolf betont, dass es nicht nur um reine Stromproduktion gehe, sondern um die systematische Einbindung in Ladeinfrastruktur und betriebliche Energieflüsse. Ziel sei eine resilientere, dezentrale Energieversorgung, die CO₂-Emissionen reduziert und gleichzeitig die Unabhängigkeit von externen Stromlieferungen stärkt. Verantwortliche im Unternehmen beschreiben das Vorhaben als integralen Baustein ihres sogenannten EcoSystems, in dem Energieerzeugung, Speicherung und Nutzung eng verzahnt werden.

Für die Logistikbranche hat das Projekt Signalwirkung: Großflächige Photovoltaik auf Parkplatz- und Terminalflächen kann Transportbetriebe energieautarker machen und direkte Auswirkungen auf Betriebsabläufe und Kostenstrukturen haben. In Kippenheim entsteht damit ein praktisches Beispiel dafür, wie Industrie und Logistik die Energiewende vor Ort konkret umsetzen können.

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