Stadtwerke Osnabrück schaffen technische Grundlage für das Lok‑Viertel
Stadtwerke legen Grundstein für moderne Quartiersinfrastruktur
Osnabrück – Die Stadtwerke Osnabrück treiben die Erschließung des Lok‑Viertels voran und legen damit die technische Basis für ein neues Stadtquartier, das Wohnen, Arbeiten, Bildung, Forschung und Freizeit vereinen soll. In den kommenden Jahren investiert das Tochterunternehmen SWO Netz umfangreich in Strom-, Trinkwasser‑ und Glasfaserleitungen sowie in eine nachhaltige Wärmeversorgung.
Konkrete Baumaßnahmen sehen nach Angaben der Stadtwerke vor, rund 5,5 Kilometer Mittelspannungskabel, etwa zwei Kilometer Trinkwasserleitungen und 4,5 Kilometer Glasfaserkabel zu verlegen. Erste Netzanschlüsse für das Areal wurden bereits Anfang 2026 hergestellt. Die Arbeiten sollen sicherstellen, dass künftige Gebäude von Beginn an an leistungsfähige Versorgungsnetze angeschlossen sind.
Ein Schwerpunkt der Planungen ist die Wärmeversorgung des Quartiers. Die Stadtwerke kooperieren dafür mit HOCHTIEF PPP Solutions. Vorbehaltlich kartellrechtlicher Zustimmung ist vorgesehen, eine zentrale Quartierslösung aufzubauen, die überwiegend die Abwärme eines geplanten Rechenzentrums mit ergänzender Wärmepumpentechnik nutzt. Diese Kombination soll langfristig eine sichere, wirtschaftliche und nachhaltige Wärmeversorgung ermöglichen.
Daniel Waschow, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke, betont die Bedeutung integrierter Infrastrukturplanung: «Moderne Quartiersentwicklung beginnt mit einer leistungsfähigen Infrastruktur. Strom, Trinkwasser, Glasfaser und eine nachhaltige Wärmeversorgung werden dabei von Beginn an mitgedacht.»
Die Erschließung des Lok‑Viertels ist Teil größerer Entwicklungsziele für das Gelände. Durch die frühe Einbindung innovativer Energielösungen soll das neue Quartier zu einem Beispiel für klimafreundliche und zukunftsfähige Stadtentwicklung in der Region werden. Zeitpläne für die Fertigstellung einzelner Netze und für die Umsetzung des Wärmekonzepts sind abhängig von Genehmigungsprozessen und weiteren Planungsphasen.