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Stadtwerke Waldbröl nach Cyber-Erpressung: LKA ermittelt, Kunden werden informiert

05. November 2026

Versorger meldet Datenleck nach Cyber-Erpressung

Waldbröl — Die Stadtwerke Waldbröl haben eine Erpressung durch eine nach Angaben der Geschäftsführung russisch operierende Hackergruppe bestätigt. Die Angreifer drohten mit der Veröffentlichung von Kundendaten, sollte kein Lösegeld gezahlt werden.

Geschäftsführer Mirco Kujbida teilte mit, der Angriff sei vor rund drei Wochen entdeckt worden. «Wir haben sofort IT-Forensiker eingeschaltet, um zu klären, ob tatsächlich Daten entwendet wurden», sagte Kujbida. Die Untersuchung habe inzwischen ergeben, dass Daten abgezogen wurden. Umfang und Art der betroffenen Informationen werden derzeit ermittelt. Alle betroffenen Kundinnen und Kunden sollen zeitnah schriftlich informiert werden.

Parallel habe das Unternehmen Strafanzeige gestellt; das Landeskriminalamt habe die Ermittlungen übernommen. Kujbida betonte, die technische Schwachstelle sei geschlossen worden und Versorgung sowie Erreichbarkeit der Stadtwerke seien zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen.

Zur Höhe der geforderten Summe machte die Geschäftsführung keine Angaben. Datenschützer und IT-Experten warnen indes vor möglichen Folgeangriffen und raten Betroffenen zu besonderer Vorsicht gegenüber unerwarteten E-Mails oder Anrufen.

  • IT-Forensiker prüfen Umfang und Art der gestohlenen Daten
  • Betroffene Kundinnen und Kunden werden schriftlich informiert
  • Strafanzeige gestellt, LKA ermittelt

Die Stadtwerke kündigten an, weiter über die Ergebnisse der Ermittlungen zu informieren, sobald dies möglich ist.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: oberberg-aktuell.de
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