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Transportleitung über 1,14 Kilometer wird erneuert – Trinkwasserversorgung bleibt stabil

28. Juli 2026

Transportleitung zwischen Wasserwerk und THW wird schrittweise erneuert

Warburg. Ab dem 27. Juli erneuern die Stadtwerke Warburg die bestehende Trinkwasser-Transportleitung zwischen dem Wasserwerk und dem THW. Die alte Leitung aus den 1970er-Jahren wird auf einer Länge von rund 1 140 Metern durch eine neue PE-Leitung in der Dimension DA 180 ersetzt. Die Arbeiten sollen voraussichtlich in der 39. bis 40. Kalenderwoche abgeschlossen sein.

Grabensparendes Verfahren reduziert Eingriffe in Landschaft und Radweg

Rund 80 Prozent der Bauarbeiten erfolgen in geschlossener, minimalinvasiver Bauweise. Mit einer Spezialbohrmaschine wird ein unterirdisches Bohrloch vorgetrieben, das mit Bentonit ausgespült und anschließend für das Einziehen der neuen Leitung vorbereitet wird. Dieses grabenlose Verfahren minimiert Oberflächenaufbrüche und schont Wege, Wiesen und Uferbereiche entlang des Diemels.

Versorgungssicherheit bleibt jederzeit gewährleistet

Die bestehende Transportleitung bleibt während der Bauphase in Betrieb und übernimmt weiterhin die Versorgung. Erst nach Fertigstellung wird die neue Leitung an das Versorgungsnetz angeschlossen. Die Stadtwerke betonen, dass es während der gesamten Bauzeit zu keiner Unterbrechung der Trinkwasserversorgung kommen wird.

Umleitungen für Radfahrende – Hinweise zur Strecke

Während der Arbeiten wird der Radverkehr zwischen dem Wasserwerk und dem THW umgeleitet. Radfahrende auf dem Diemelradweg werden in Richtung Warburg vor dem Wormelner Steg auf den neuen Bürgerradweg geleitet, die Strecke verläuft weiter über den Twisteradweg und trifft am Flussbegegnungspunkt wieder auf die gewohnte Route. Aus der Altstadt kommend weist eine separate Umleitung ab dem THW den Weg zum Flussbegegnungspunkt. Die Stadtwerke bitten alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen.

Langfristige Stärkung der Infrastruktur

Mit der Erneuerung schaffen die Stadtwerke eine leistungsfähige Verbindung zum Trinkwasserspeicher und erhöhen die langfristige Versorgungssicherheit in der Region. Die Maßnahme ist Teil der kontinuierlichen Investitionen in die kommunale Infrastruktur, um auch künftigen Anforderungen und Belastungen gewachsen zu sein.

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